GRIPPE

TINNITUS

TINNITUS URSACHEN

TINNITUS BEHANDLUNG

HAUSTIERE UND ALLERGIE

Die echte Grippe oder Influenza unterscheidet sich deutlich von den vielfach auch als "Grippe" bezeichneten Erkältungskrankheiten des Winterhalbjahres. Auch die echte Grippe beginnt mit Zeichen der Erkältung, es tritt aber rasch hohes Fieber auf, Gliederschmerzen und ein allgemeines schweres Krankheitsgefühl. Nicht selten geht die Erkrankung, anstelle nach ca. 8 Tagen abzuklingen, in eine Bronchitis, häufig auch in eine Lungenentzündung über. Besonders Säuglinge und Kleinkinder, auch ältere Menschen über sechzig, sind dadurch erheblich gefährdet. Was man sich heutzutage kaum bewusst machen möchte:

 

Die Grippe ist eine potentiell tödliche Erkrankung. Gerade der eben erwähnte Patientenkreis ist gegenüber der Grippe besonders wenig widerstandsfähig. Entweder aufgrund der mit ihr einhergehenden Herz-Kreislaufschwäche oder der Lungenentzündung kommt es während der winterlichen Grippe-Epidemien auch bei uns in Deutschland im Durchschnitt zu 30.000 Grippetoten. Darüber hinaus führt die Grippe nicht selten zu bleibenden Nervenschädigungen, nicht immer wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Tausende die Spanische Grippe mit schweren, der Parkinson-Krankheit ähnlichen Symptomen überlebten, aber Stimmbandlähmungen, Hörstörungen und Funktionsstörungen der Gesichtsnerven sind bekannt.

 

Der Erreger ist ein Virus, der bei Menschen und auch Federvieh Krankheitserscheinungen hervorruft. Es gibt zwei Virustypen A und B oder auch Hongkong und Sydney nach dem Ort der ersten Ausbreitung genannt. Das Virus breitet sich von Ost nach West um den Erdball aus und ist leider sehr wandlungsfähig. Dies ist der Grund, dass im Gegensatz zu anderen durch Impfung beherrschbaren Krankheiten jedes Jahr neu gegen Grippe geimpft werden muss. Heute werden Tot-Impfstoffe verwendet: Das Impfvirus ist nicht mehr vermehrungsfähig, kann selbst, im Gegensatz zu früher, keine Impfkrankheit mehr verursachen, und deshalb dürfen auch Leute mit Erkältung und sogar Grippe geimpft werden, weil dies den Verlauf günstig beeinflusst.

Lassen Sie sich impfen.

 

Liebe Tinnitus-Patientin, lieber Tinnitus-Patient,

Ohrensausen (Tinnitus) kann einseitig oder beidseitig mit unterschiedlicher Intensität auftreten. Der Tinnitus kann in Form von Sausen, Rauschen, Piepsen etc. auftreten. Der bei einem Großteil der Bevölkerung auftretende Tinnitus wird als lästig und quälend empfunden. Die Ursachen für das Ohrensausen sind mannigfaltig. Neben sämtlichen Funktionsstörungen des Ohres können internistische Erkrankungen, Fehlstellung im Kiefergelenk, körperlicher oder psychischer Streß Ursache für ein Ohrgeräusch sein. Mehrere Millionen Patienten mit diesen Beschwerden suchen einen Arzt auf, in der Hoffnung, davon befreit zu werden. Als Arzt ist es wichtig, sämtliche therapeutischen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Es ist falsch, wenn der behandelnde Arzt sagt: "Gegen das Ohrensausen kann man nichts tun". Es ist jedoch genauso falsch, wenn der Arzt behauptet: "Das bekommen wir in jedem Fall weg". Mit unterschiedlichen, therapeutischen Maßnahmen soll und kann eine deutliche Linderung bis hin zur Beseitigung des Ohrensausens erzielt werden. Wichtig ist auch, daß der Patient aktiv mitmacht. Hierzu gehört, möglichst wenig an das Ohrgeräusch zu denken, sich sportlich zu betätigen, wie z. B. durch Gymnastik, Spazierengehen und versuchen, ausgeglichen zu leben.

Neben der Therapie ist es wichtig, daß eine ausführliche Diagnostik durchgeführt wird. Hierzu gehört die ausgiebige Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese). Außerdem muß eine exakte HNO-ärztliche, mikroskopische Untersuchung der Ohren, aber auch der Nase, der Mundhöhle und des Kehlkopfes sowie der Nasennebenhöhlen durchgeführt werden. Danach muß eine exakte Hörprüfung durchgeführt werden, die sich aus mehreren Einzeluntersuchungen zusammensetzt. Außerdem soll eine Hirnstromuntersuchung stattfinden, um krankhafte Veränderungen des Hörnerven ausschließen zu können. In vielen Fällen ist auch eine internistische Untersuchung, eine Abklärung der Halswirbelsäule (Orthopäde oder Neurochirurg) und eine Abklärung der Kiefergelenke (Kieferchirurg, Kieferorthopäde) sinnvoll.Die therapeutischen Möglichkeiten (siehe Behandlungsmöglichkeiten) bestehen in der Verabreichung von bestimmten Medikamenten, die eine Verbesserung der Durchblutung herbeiführen können. Auch Physiotherapie kann einen positiven Effekt liefern, gelegentlich auch die Neuraltherapie oder die Akupunktur. Ein sog. "Tinnitus-Masker", ein spezielles Hörgerät, kann zu einer Überdeckung des Geräusches führen und damit eine Linderung herbeiführen. Bei der sog. "Retraining-Therapie" wird ein Rauschgerät täglich mehrere Stunden getragen, um mit einem konstanten weißen Rauschen den Tinnitus allmählich zu überdecken. Insbesondere bei einem einseitigen, akut auftretenden Tinnitus ist es vorteilhaft, alsbald mit einer ambulanten, in schweren Fällen auch stationären Infusionstherapie zu beginnen. Auch eine Physiotherapie kann als Behandlungsmethode in Frage kommen. Wenn ein Ohrensausen zusätzlich zu psychosomatischen Störungen oder gar zu Depressionen geführt hat, ist eine psychosomatische Therapie notwendig. Eine Operation wird nur bei speziellen Diagnosen nötig, so z.B. bei einer chronischen Mittelohrentzündung mit einer Perforation des Trommelfells, bei einer "Otosklerose" (Verkalkung der Gehörknöchelchen) zusätzlich verbunden mit Ohrensausen oder einem sog. "Kleinhirnbrückenwinkeltumor" (Akustikusneurinom).

Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, so fragen Sie uns bitte.

Ihre HNO-Praxis

Tabelle 1 - Mögliche Ursachen eines Ohrengeräusches:

Tubenmittelohrerkrankungen infolge von Nebenhöhlenentzündungen

 

- Lärmschwerhörigkeit

- Altersschwerhörigkeit

- akutes Lärm-/Knalltrauma

- Medikamentennebenwirkung

- Allgemeinerkrankungen (zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Diabetes, aArteriosklerose, etc.)

- Halswirbelsäulenschäden (z. B. nach Schleudertrauma)

- muskuläre Verspannungen im Nacken- und Schultergürtelbereich

- Gehirnerschütterung

- Kiefergelenksfehlstellungen (Costen-Syndrom)

- Schwindelerkrankungen (z. B. Morbus Meniere)

- Hörsturz

- Hirntumore (z.B. Akustikusneurinom)

- Stress

Tabelle 2 - Behandlungsmöglichkeiten des Tinnitus:

medikamentös (durchblutungsfördernd durch Tabletten)

 

- Infusionstherapie

- Neuraltherapie

- Maskierung über ein "Hörgerät"

- Retraining-Therapie (stundenweise Ton-Überlagerung des Tinnitus)

- Psychosomatische Behandlung

- autogenes Training

- Physiotherapie

- Schaffen einer "Geräuschkulisse" im häuslichen Bereich

- Sauerstoffüberdruckbehandlung

- Akupunktur

Nach neuen und durchaus ernst zu nehmenden Untersuchungen ist es erwiesen, daß Kinder, die in engem Kontakt zu Haustieren aufwachsen deutlich weniger unter Allergien und Atemwegserkrankungen leiden als Kinder, die ohne Tiere aufwachsen.

 

Im Gegenteil, gerade das besondere Bemühen um Hygiene scheint die Bereitschaft zu verstärken, Allergien zu entwickeln. Anders ausgedruckt:

Ein bisschen Schmutz schadet nicht. Das soll zwar nicht dazu führen, dass Klein-Luise mit Struppi aus einer Schüssel futtert, aber der Kontakt zu Tieren tut Kindern grundsätzlich gut.

 

Anders verhält es sich, wenn bereits eine Tierhaar-Allergie besteht. Dann sollte der Kontakt zum Tier tunlichst vermieden werden, da sonst sogar Asthma drohen kann.

 

Bevor nun in bester Absicht ein Haustier angeschafft wird, auf das, wie sich später herausstellt, ein Familienmitglied allergisch reagiert, sollte eine Tierhaar-Allergie durch Test ausgeschlossen werden. Sonst sind nachher Kind und Tier unglücklich.

 

Die Tests werden in der Regel als Prick-Tests auf dem Unterarm durch geführt und können nach 20 Minuten ausgewertet werden. In Zweifelsfällen hilft der RAST-Test weiter. Derartige Tests gelten als Individuelle Gesundheitsleistung, die Kosten sind aber überschaubar.